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Lioba Brauns Siegeszug als Isolde setzt sich fort

Großer Erfolg am Maggio Musicale Fiorentino unter Zubin Mehta

(c)Copyright Simone Donati / TerraProject

Tristan und Isolde by Richard Wagner, conducted by Zubin Mehta and directed by Stefano Poda.
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RAI TV - Programm Prima della Prima vom 20.05.2014

Führung hinter die Kulissen des 77. Festival del Maggio Musicale Fiorentino - Lioba Braun im Gespräch über Tristan und Isolde


Zubin Mehta über Lioba Braun im Interview mit Fulvio Paloscia - Repubblica Firenze:

Maestro, als Sie Tristan und Isolde das letzte Mal 1999 in Florenz dirigiert haben, fiel Ihre Vorliebe für die leisen, intimeren Töne auf.

„Weil dies hier große Kammermusik ist, die das Wort in all seinen Anspielungen umhüllt. Lioba Braun, die die Isolde sein wird, ist gerade deshalb perfekt, weil sie von Anfang an bis Ende kein einziges Mal schreit und ihre Stimme die passende Stimmfarbe für das Liebesduett im zweiten Akt hat. Tristan ist eine ewige Revolution, sei es in Wagners musikalischem Universum, als auch in der gesamten Opernliteratur. Zwischen Tannhäuser und Lohengrin gibt es Ähnlichkeiten, hier ist auf jeder Seite etwas Neues, noch nie vorher Gehörtes, in der Orchestration, in der Harmonie. Es ist eine vieldeutige Oper, da sie ohne Lösung scheint: Wagner beginnt etwas, das von Schönberg mit der Atonalität beendet wird.“

Interview Zubin Mehta - Reppublica Firenze

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Tristan und Isolde by Richard Wagner, conducted by Zubin Mehta and directed by Stefano Poda.
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Gigantischer Erfolg an der Vlaamse Opera in Antwerpen/Gent

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Foto: Annemie Augustijns

Nach ihren – auch von der 'Times', dem 'Observer', dem 'Guardian' und 'Le Figaro' -gefeierten konzertanten Isolden unter Andris Nelsons in Birmingham und Paris und ihrem szenischen Debut in dieser Rolle am Staatstheater Nürnberg entwickelt sich diese Partie für Lioba Braun immer mehr zu einer ihrer zentralen Rollen: An der Vlaamse Opera in Antwerpen/Gent unter dem Dirigat von Dmitri Jurowski feiert sie einen weiteren Triumph als "irische Maid". Die New York Times schreibt: "Lioba Braun bringt eine erstklassige Isolde ein, voll körperlichen Gesangs dunkler Farbe in der Tradition der Mezzo- Sopran- Vertreterinnen der Rolle wie Waltraud Meier. Frau Braun zeigt eine feine Fähigkeit, lange Phrasen mit einem geschmeidigen Legato zu spinnen, und ihre hohen Noten sind eine sichere Bank. Die Seltsamkeiten der Produktion hindern sie nicht in ihrer schauspielerischen Glaubwürdigkeit." The New York Times, George Loomis, 02.10.2013

Links:

New York Times - komplette Kritik vom 2.10.2013